SCHRÖPFEN

Kleine Gläser auf der Haut lösen mittels Unterdruck Verspannungen und lindern Schmerzen.
Das Verfahren ist seit Tausenden von Jahren bekannt und spätestens seit Schwimmer Michael Phelps in aller Munde.

Die Gefäße sind aus Glas, kugelförmig mit einer kreisrunden Öffnung und einem Durchmesser von drei bis sechs Zentimetern. Äußerlich erinnern sie an Glocken.
Dazu setzt der Arzt sie mit der Öffnung auf bestimmte Punkte der Haut. Dort regen sie mithilfe von Unterdruck die Durchblutung an und üben heilsame Kräfte auf den Körper aus.

Zuerst muss der Arzt Muskelverhärtungen und ähnliche auffällige Stellen ertasten. Dazu fährt er mit den Fingern langsam den Rücken entlang. Beim trockenen Schröpfen setzt er die gläsernen Glocken direkt an diesen Punkten auf die Haut.
Viele Patienten empfinden die Behandlung als wohltuend. Weil sich Muskelverspannungen lösen, spüren sie bei Schmerzen, Müdigkeit oder Stress Erleichterung.
Durch den Unterdruck hebt sich die Oberhaut von den tiefer gelegenen Schichten ab. Dadurch wird wie bei einer Bindegewebsmassage die Durchblutung des Gewebes angeregt und der Lymphstrom aktiviert. Auch Verspannungen und Blockaden werden gelockert und gelöst. An den behandelten Stellen können sich Blutergüsse bilden. Die blauen Flecken (Hämatome) bleiben einige Stunden oder auch Tage bestehen.
Keine Sorge: Diese sichtbare Nebenwirkung des Schröpfens ist therapeutisch beabsichtigt.
Im Schnitt kostet eine Sitzung zwischen 50 und 80 Euro und dauert 20 bis 30 Minuten.

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