Ohrakupunktur

Im Ohr „steckt“ der ganze Mensch, erkannte vor gut fünfzig Jahren der französische Arzt Dr. Paul Nogier.

Über einige seiner nordafrikanischen Patienten hatte er von einer traditionellen Behandlungsmethode gehört, bei der durch eine Behandlung am Ohr Rückenschmerzen verschwunden sein sollten. So kam er zu der Erkenntnis, dass eine bestimmte Stelle am Ohr mit der Wirbelsäule verbunden sein muss und machte sich daraufhin an die Erforschung aller Körperentsprechungen am Ohr.

Das führte zur Entdeckung, dass die gesamte Ohroberfläche eine Reflexzone darstellt, auf die alle Organe des Körpers reagieren. Dies war die Geburtsstunde der Ohrakupunktur.

Werden bestimmte Stellen am Ohr gereizt (zum Beispiel durch Akupunkturnadeln, Samenkörner, Magnetkügelchen oder Laserlicht), können Störungen, Schmerzen und Erkrankungen in den entsprechenden Organen oder Körperteilen effektiv behandelt werden.

Für die Behandlung werden spezielle dünne Ohr-Nadeln gesetzt – die Behandlung durch Ohrakupunktur ist dadurch weitgehend schmerzfrei.

Als Dauernadeln können sie für einen längeren Zeitraum „wirken“. Normalerweise fallen die Nadeln von selbst ab oder können nach 5-10 Tagen selbst entfernt werden.
Dies hat sich besonders bei der Behandlung von Allergien, Migräne und Schwindel bewährt.
Kinder reagieren gerade am Ohr sehr sensibel auf diese Reize und können mit Samenkörnern oder Magnetkügelchen völlig schmerzfrei behandelt werden. Insbesondere bei Allergien, Heuschnupfen und Asthma kann diese Methode erfolgreich eingesetzt werden.

Sehr gut bewährt hat sich in der Ohrakupunktur, aber auch das moderne Verfahren der Laserakupunktur.

Akupunkturmethoden
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